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Via Claudia Augusta Tag 5: Von Reschen nach Meran

Welch ein Kontrast zum Vortag: 85 Kilometer fasst nur bergab! Nach einem leckeren Frühstück mit einem von unserer Wirtin selbstgemachten Müsli mit Granatapfelkernen fuhren wir bei bedecktem Himmel und Nieselregen los.

Nach einem kurzen Fotostop am berühmten Turm im Reschensee fuhren wir weiter zur Talsperre und dann den Berg hinunter durch St. Valentin und Burgeis nach Glurns, einem kleinen mittelalterlichem Städtchen, in dem man unbedingt eine Rast einlegen sollte.

Weiter durch endlose Apfelplantagen trifft am in Prad am Stilfser Joch auf die Etsch, die uns ab jetzt oft auf unserer Reise begleitete. Und nein, wir sind nicht das Stilfser Joch (50 Kehren) hinaufgeradelt. Das haben wir den Rennradfahrern überlassen. Der Radweg führt nun an der Etsch entlang, die hier noch schmal ist. Zwischen Prad und Tschars trifft man am Radweg auf eine bezaubernde Gaststätte namens Fischerhütte, die von vielen Radfahrern zur Rast genutzt wird. Auch wir sind hier eingekehrt. Sehr empfehlenswert.

Bald wird die Etsch breiter und wir beobachteten Rafter und Paddler auf dem Fluss. An Schloss Juval, einem der Standorte des Messner Mountain Museum (MMM), vorbei ging es weiter Richtung Meran, das man oberhalb der Stadt bei Algund erreicht. Von dem dortigen Aussichtspunkt mit seinen überdimensionalen Liegestühlen hat man einen herrlichen Blick auf das Tal von Meran.

Gegen 16:30h erreichten wir unsere Unterkunft. Das familiengeführte Hotel Annabell liegt in einer ruhigen Lage zwischen Innenstadt und Schloss Trauttmannsdorff. Auch diese Unterkunft ist eine echte Empfehlung. Tolles Preis-/Leistungsverhältnis und eine sehr freundliche Wirtsfamilie! Abends trafen wir noch Freunde aus der Heimat, mit denen wir einen herrlichen Sommerabend im Garten des Hotels mit Wein, Käse und Wurst verbrachten.

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