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Alpe-Adria-Radweg Tag 6: Von Carnia nach Pradamano

Recht früh fuhren wir wieder los. Nach einem nochmaligen kurzen Stop in Venzone verlassen wir das Kanaltal und damit die Alpen. Wir machten einen kleinen Abstecher nach Gemona. Das Stadtzentrum dieses schönen Ortes sollte man sich in jedem Fall anschauen.

Insbesondere Rathaus und Dom sind sehenswert. Die Folgen eines verheerenden Erdbebens im Jahr 1976 sind nur noch zu erahnen. Wieder auf dem offiziellen Weg, kamen wir südlich von Gemona an einem wunderschönen Teich vorbei. Absolut glasklares Wasser.

Ein krasser Gegensatz zu den Bächen in der Region, die viel Kalk und Sediment mit sich führen und daher eher milchig sind.

Ein toller Platz für eine Rast. Kurze Zeit später trafen wir hier unsere kleine Reisegruppe aus Norddeutschland wieder und wir erzählten uns gegenseitig unsere bisherigen Erlebnisse. Weiter ging es durch eine Hügellandschaft Richtung Udine, der Metropole der Region Julisch-Venetien-Friaul. Hier führt die Route zunächst durch Industrie- und Wohngebiete in die durchaus sehenswerte Innenstadt Udines.

Am zentralen Platz gibt es übrigens eine ganz fantastische Eisdiele. Nach kurzer Rast fuhren wir weiter nach Pradamano, wo wir in einer kleinen Herberge übernachten wollten. Diese war aber bereits ausgebucht. Der Wirt, der weder englisch noch deutsch sprach, hat uns aber ein Zimmer im Hotel Riviera besorgt. Ein Glücksfall, denn dieses schnuggelige kleine Hotel liegt zwar nicht so toll am Rand eines Industriegebiets, bietet aber dafür tolle Zimmer, ein für italienische Verhältnisse reichhaltiges Frühstücksbuffet und eine sehr freundliche Wirtin. Den Abend haben wir gemütlich im grünen Garten des Hotels verbracht.

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