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Alpe-Adria-Radweg Tag 4: Von Seeboden nach Arnoldstein

Die offizielle vierte Etappe des Alpe-Adria-Radwegs ist zugleich die kürzeste und gemütlichste. Daher haben wir uns entschlossen, an diesem Tag bis Arnoldstein kurz vor der italienischen Grenze zu radeln. Ein Entschluss, den wir nicht bereut haben.

Von Seeboden mussten wir zunächst nach Spittal fahren, ein Weg, der hauptsächlich auf Straßen verläuft und nicht besonders schön ist. In Spittal trifft man wieder auf die Hauptroute, die sanft bergab fast immer an der Drau entlang nach Villach führt.

Ab hier ist der Weg wieder sehr idyllisch und es gibt wunderbare Rastplätze direkt am Fluss. Leider gibt es aber kaum Einkehrmöglichkeiten entlang des Weges. Die einzige wirkliche Jausenstation am Weg hat uns gar nicht gefallen. In Villach angekommen lohnt eine Pause in einem Cafe der malerischen Altstadt. In Villach verlassen wir den Drau-Radweg und fahren Richtung italienischer Grenze. Ein kurzer Abschnitt verläuft hier entlang eines Industriegebiets. Aber nach kurzer Zeit erreichen wir den Fluss Gail, an dessen Ufer der Radweg verläuft.

An einigen Stellen ist es möglich, die Füße in den sauberen Fluss zu stecken. An vielen Stellen wird gebadet. Kurz vor Arnoldstein verlassen wir den Fluss und fahren durch Felder nach Arnoldstein. Unsere Unterkunft Wallner war ein echtes Highlight. Wir waren im angrenzenden Gästehaus untergebracht. Das Appartement war neu renoviert, sehr geschmackvoll eingerichtet und einfach klasse. Das 100m entfernte Haupthaus beherbergte das Restaurant. Wir hatten das Glück, einen Platz auf der Terrasse zu ergattern und erfreuten uns an den sehr leckeren Speisen und Getränken. Das Hotel Wallner ist eine absolute Empfehlung!
Diese Etappe ist mit die gemütlichste auf der ganzen Reise. Absolutes Genussradeln!

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