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Alpe-Adria-Radweg Tag 1: Von Salzburg nach Werfen

Nach dem Aufstehen erstmal den Zeh gecheckt. Zum Glück hatte ich meine Trekkingsandalen dabei, in geschlossene Schuhe wäre ich definitiv nicht reingekommen. Der Tag empfing uns mit Nieselregen und Nebel. Durchaus angenehm, denn so wurde der entzündete Zeh gut gekühlt. Leider war es so neblig, dass der Blick auf das Schloss und die Altstadt von Salzburg verwehrt war. Also rauf aufs Rad und an die Salzach, denn dort am Mozartplatz ist der offizielle Einstieg in den Alpe-Adria-Radweg.

Die ersten Kilometer führen einen immer entlang des Flusses, es geht eben oder nur mäßig bergauf, eine echte Genusstour. Ein erstes Highlight des Tages war der Gollinger Wasserfall, den man auf der Tour unbedingt besuchen sollte.

Da es weiterhin regnete beschlossen wir, uns die Fahrt über den Pass Lueg zu schenken und von Golling mit dem Zug nach Werfen zu fahren, wo wir unsere erste Unterkunft, den Landgasthof Reitsamerhof, gebucht hatten. Im Zug sahen wir auch unsere Bekannten von der Zugreise nach Salzburg wieder. Es sollte nicht die letzte Begegnung bleiben. Der Reitsamerhof ist als Unterkunft ganz hervorragend. Sehr gepflegte Zimmer und ein gutes Restaurant, das Frühstück reichhaltig und der Wirt und das Personal super freundlich. Als wir durchnässt ankamen, wurde uns sofort angeboten, die Sachen kostenfrei zu waschen. Eigentlich hatten wir an diesem Tag geplant, die Eisriesenwelten, eine Permafrosthöhle, zu besichtigen. Doch aufgrund meines Zehs war das nicht möglich und auch unser Wirt riet uns aufgrund des Wetters ab. Stattdessen radelten wir hoch zur Burg Werfen und besichtigten diese beeindruckende Festungsanlage.

Eine Führung ist hier unbedingt empfehlenswert und sehr interessant. Leider haben wir die letzte Greifvogelschau des Tages verpasst. Nach dem leckeren Abendessen im Reitsamerhof gingen wir früh zu Bett, denn am anderen Tag ging es hoch nach Bad Gastein.

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