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Alpe-Adria-Radweg: Epilog

Der Alpe-Adria-Radweg oder auch Ciclovia Alpe-Adria war unsere erste längere Radwanderung. Zu Recht gilt diese Route eher als Alpendurchquerung im Gegensatz zu einer Alpenüberquerung. Es ist ganz klar eine Strecke für Genussradler. Der einzige nennenswerte Anstieg ist die Rampe hoch nach Bad Gastein. Das reizvolle an der Tour sind die unterschiedlichen Landschaften, die man auf der Reise durchquert. Beginnend mit den Nordalpen im Salzburger Land, über die herrliche Kärntner Landschaft mit den Südhängen der Alpen, die einen anderen Charakter aufweisen, durch das Kanaltal in die mediterane Ebene ab  Venzone bis zur Lagune von Grado wirken die unterschiedlichsten Eindrücke auf den Radler ein. Uns hat es so gut gefallen, dass wir uns im folgenden Jahr ein Teilstück der Via Claudia Augusta von Füssen über den Gardasee nach Verona  vorgenommen haben. Mit der Überquerung von Fern- und Reschenpass diesmal eine echte Alpenüberquerung.
Gelernt haben wir, dass wir die Route anhand des empfehlenswerten Bikeline Radreiseführers und Gpsies.com selbst ausarbeiten. Empfehlen können wir auch das Lesen von Reiseberichten anderer Radler. Hier findet man viele Tipps für die eigene Reise. Zudem ist die Webseite des Radweges die Beste, die ich bisher zu Radwegen im Netz gesehen habe. Auch werden wir bei zukünftigen Reisen alle Unterkünfte vorbuchen, um während der Reise keine Energie mit der Unterkunftssuche zu verschwenden. Aber das ist eine Frage der persönlichen Philosophie.
Als sinnvoll hat sich die frühzeitige Planung der An- und Rückreise mit der Bahn erwiesen. Diese Variante ist auch erheblich günstiger als der Bikeshuttle von Grado zurück nach Salzburg.

Und nun viel Spaß auf der eigenen Radwanderung auf dem wunderschönen Alpe-Adria-Radweg!

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